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Mein Blog

Wo am besten das schreiben, was einen beschäftigt - und das vielleicht auch andere interessiert. Ein bisschen Lebenserfahrung "weitertratschen" ohne dabei besserwisserisch zu sein. Ein bisschen rüberbringen, was man eigentlich so macht, damit andere verstehen, warum wir die Dinge so machen, wie wir sie machen.
Deswegen habe ich mich entschlossen, diesen Blog zu öffnen - ich werde nicht täglich berichten, aber immer mal wieder.
Viel Spaß beim Lesen!

Euer Kullen


Es ist sonnig, wir haben 29 Grad, die Maximal-Temperatur von 30 Grad haben wir also fast erreicht. Ich sitze hier an meinem "Schreibtisch", während ich diese Zeilen schreiben. Ich stelle fest, das die Zeit wieder rennt. Jetzt sind wir schon seit knapp vier Wochen hier in Hurghada und in 22 Tagen geht es schon wieder zurück nach Deutschland. Hmm, ist das schon Jammern auf hohem Niveau? Sieben Wochen waren wir dann wieder in Ägypten und im Januar waren es auch schon fünf. Und die nächsten 8 Wochen sind für Ende September bis Mitte November geplant. Ok, also tatsächlich Jammern auf hohem Niveau. :-)
Aber damit gleich eines klar ist - wir machen hier nicht vier bis fünf Monate im Jahr Urlaub. Ich selbst bezeichne es immer als "Arbeits-Urlaub".
Mit 50 Jahren kann ich mich leider noch nicht zur Ruhe setzen - auch wenn es mit Ende 20 mein Ziel war mit 45 nicht mehr arbeiten zu müssen. Manche Dinge entwickeln sich halt anders als man denkt. Aber dazu in einem meiner nächsten Blog-Einträge mehr. Trotzdem will ich mich in keinster Weise über mein Leben - und speziell das in den letzten Jahren - beschweren.
Heute ist also der Tag, wo wir mit dieser Webseite an den Start gehen. Eine Seite, die wichtige Informationen mit aktuellen News und Angeboten um Hurghada miteinander verknüpfen soll. Eine Seite mit Standard-Informationen, die gerade für Ägypten-Neulinge wichtig sind, aber auch spannende Geschichten, Angebote und Informationen, wie man sie so nicht findet.
Und warum das Ganze? - Ich bin ehrlich, ich habe in den letzten Jahren auch viel Zeit auf facebook verbracht - aber die Entwicklung erschreckt mich immer mehr. Die Art und Weise wie Menschen diskreditiert werden, wie man sich gegenseitig beschimpft, wie jeder einzelne Post auseinander gerissen wird - das verärgert mich und trifft mich auch oft genug. Egal, was man schreibt, egal wie gut man es meint - es gibt mittlerweile nur noch selten Beiträge, die nicht unter Anfeindungen oder Diskriminierungen leiden.
Auf dieser Webseite soll man neutrale Informationen sammeln können um einen ersten Eindruck von dem bezaubernden Schönheiten Hurghadas und Ägypten zu bekommen. Selbstverständlich beantworten wir auch "anonym" Eure Fragen, die Ihr gerne über unser Kontaktformular stellen könnt. Wir werden aber nicht, wie es so oft auch auf facebook passiert, mit gefährlichem Halbwissen glänzen. Entweder kennen wir dann jemanden, der Eure Frage zu 100% beantworten kann oder wir schreiben Euch, das wir keine Antwort für Euch haben.
Das soll es jetzt erst einmal mit meinem ersten Blog-Eintrag gewesen sein. In Kürze gibt es dann einen Bog-Eintrag mit einigen Informationen zu meiner Person und dem, was ich mache und noch machen will.
Vielleicht schaut Ihr ja einfach immer mal wieder auf diese Seite und in diesen Blog.
Ich wünsche Euch, egal wo Ihr seid, einen tollen Tag.

Wow .. wie die Zeit rennt. Eigentlich wollte ich in den letzten Tagen immer wieder mal etwas schreiben - und dann bin ich doch nicht dazu gekommen. So ist da, wenn man "Arbeits-" Urlaub in Ägypten macht. Bevor es gleich zur "Mittagspause" geht und ich 15 Minuten im Roten Meer floate, nun aber doch erstmal ein paar Zeilen. Nach dem Floaten geht es im Powerwalk-Tempo bei 35 Grad zum Carrefour. Ich weiß, total bescheuert - aber dann passt es ja. Den Weg zurück werden wir aber mit dem Microbus fahren - denke ich mal so ...
Ich hatte ja in meinem ersten Post versprochen, ein bisschen über mich zu erzählen, was ich an dieser Stelle nachholen will. Ich bin mittlerweile 50 Jahre alt, bin Kaufmann und habe eine Agentur für Marketing und Werbung mit Sitz in Deutschland. Vor vier Jahren bin ich das erste Mal mit meiner Lebensgefährtin nach Ägypten geflogen und seitdem zieht es uns immer wieder hierher. Fast jeden Tag Sonne, fast jeden Tag gutes Wetter - es geht uns hier einfach gut und wir fühlen uns wohl.
Mittlerweile nehmen wir die Mutter meiner Lebensgefährtin auch immer mit nach Ägypten - sie ist demenz-krank und hat MS - eine sehr unschöne Kombination. Sind wir in Deutschland, merkt man, wie schnell die Mutter meiner Lebensgefährtin, ihr Name ist Eveline, abbaut. Uns ist bewusst, das wir die Krankheiten nicht aufhalten können - aber wir können den Verlauf hier verlangsamen .. Das ist auf jeden Fall die Erkenntnis aus der Zeit, die sie hier bisher mit uns verbracht hat.
Und - wie hatte es eine Freundin mal ganz realistisch gesagt - sterben kann man überall. Und damit hat sich recht.
Ich denke - und so lebe ich mindestens seit 20 Jahren meines Lebens - man sollte selbst entscheiden, was für einen richtig ist und man sollte auch mal egoistisch denken. Das Leben ist zu kurz sich immer wieder Zwängen hinzugeben - und leider leben wir in einer Zwangsgesellschaft".
So - auch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr ... wenn ich jetzt meinen Allerwertesten nicht vom Rechner wegbewege, dann wird es heute nichts mit dem täglichen 15-Minuten- Floaten - und das ist ja wichtig - kann man doch mit einem Salzbad (geht übrigens auch zu Hause in der Badewanne) entspannt abnehmen. Wird so propagandiert - ich halte Euch auf dem Laufenden.

Auch jetzt sind schon wieder viel zu viele Tage seit meinem letzten Blog vergangen - ich verspreche: Ich gelobe Besserung!
Was ist in den letzten Tagen alles noch passiert, bevor es irgendwann wieder zurück nach Deutschland ging? - Ich habe die 35. Ausgabe unseres Veranstaltungsanzeigers "FREIZEIT - DAS MAGAZIN" fertig layoutet und wir haben uns diesmal doch mal ein Auto gemietet und haben mit Eveline einige Ausflüge gemacht. So ging es z.B. am die Marina, den Yacht-Hafen von Hurghada, in die Senzo Mall, einem Shopping Center mit europäischen Flair sowie ein ein Tripp nach El Gouna, eine künstlich angelegte Lagunen-Stadt  ca. 25 km vom Hurghada entfernt. El Gouna sollte man sich schon mal angeschaut haben - aber Urlaub machen oder gar leben möchte ich hier aber nicht. Dazu ist es mir hier dann doch viel zu ruhig und auch viel zu abgelegen. Aber jeder so wie er es mag. Auf jeden Fall ist man mit einem Auto doch wesentlich flexibler - auch wenn die Bus- und Taxi-Preise extrem günstig sind und man sehr viele Bus- und Taxifahrten unternehmen muss um irgendwie an den Mietpreis eines Autos heranzukommen.
Ach ja, und dann war da ja auch noch die Hochzeit von Bola und seiner Frau Engy, zu der wir eingeladen worden sind. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken.
Da wir keine Idee hatten, was die Go´s und Nogo´s auf einer ägyptischen Hochzeit sind, hatten wir im Vorwege dieses Thema einmal bei facebook angesprochen und gebeten, das uns nur Leute antworten, die selbst schon mal auf einer ägyptischen Hochzeit waren. Wir haben viele Tipps bekommen - aber im Nachhinein muss man es ganz deutlich sagen: PERSÖNLICHE Erfahrungen hatte anscheinend keiner - eigentlich hätte die erste Frage sein müssen, ob es sich um eine koptische oder eine muslimische Hochzeit handelt. Aber zum Glück konnten wir vor Ort das Brautpaar fragen und wir waren sehr überrascht über die Antworten.
Wir hätten uns im Vorwege keine großen Gedanken machen müssen - legere Kleidung in der man sich wohlfühlt - mehr braucht man nicht für eine KOPTISCHE Hochzeit. Auch ein Teil unseres Geschenks wurde von einigen facebook Postern gerügt - wie könne man nur einen Gartenzwerg verschenken. Die Idee war einfach, das das Brautpaar neben deutscher Schokolade, Brausepulver und Esspapier mit einem Gartenzwerg noch etwas richtig typisch Deutsches bekommt.
Und ehrlich - der Gartenzwerg kam (neben der Schokolade, dem Brausepulver und dem Esspapier) richtig gut an und steht jetzt im Wohnzimmer im Sideboard! Aber auch das "richtige" Geschenk - drei Tage Honeymoon inkl. Taschengeld - war das beste Geschenk, was wir den beiden machen konnten. Nach den anstrengenden Wochen vor der Hochzeit hatten sich die beiden eine Auszeit und Ruhe verdient. Und das haben sie auch in vollen Zügen genossen. Was wir in den letzten Tagen vor unserer Abreise noch so erlebt haben - dazu dann in Kürze (versprochen) mehr ..
Jetzt geht es aber gleich erst einmal nach Hamburg - meine Enkeltochter kommt über das Wochenende zu uns. Wir freuen uns schon sehr auf den Sonnenschein.

Und schon wieder Wochenende .. inklusive 24-Stunden-Enkeltochter-Bespaßung .. aber das macht man ja gerne.
Heute hatte ich ein sehr interessantes Erlebnis - und es bestätigt mich immer wieder, das vieles durch Zufall (andere sagen Schicksal) entsteht. Und das wiederum sagt mir, das ich mein Leben absolut korrekt lebe - denn planen kann man nicht alles und deswegen muss man sich den Zufällen öffnen und versuchen, das beste in dem Moment daraus zu machen. Aber komme ich doch mal zu dem Erlebnis: Als ich heute morgen in mein Auto steigen wollte, fand ich einen Zettel an der Windschutzscheibe mit einer Telefonnummer. Mein erster Blick fiel auf meinen linken Kotflügel, der aber schon in Mitleidenschaft gezogen war, bevor ich das Auto kaufte. Trotzdem war tatsächlich etwas anders. Es sah so aus als sei wirklich jemand an den Kotflügel gefahren, was mir dann auch am Telefon bestätigt wurde. Der Fahrer kam vorbei, gemeinsam begutachteten wir den "Schaden" und ich sagte ihm dann, das wir darüber nicht sprechen müssen. Es ist ein altes Auto und sowas kann halt mal passieren. Ich dachte in diesem Augenblick an die ramponierten "Karren" in Ägypten, mit denen man auch von A nach B kommt - und davon ist mein schöner Alfa Romeo noch kilometerweit entfernt.
Wir unterhielten uns also noch eine Weile und - natürlich - drückte ich dem Fahrer eine aktuelle Ausgabe unseres Magazins FREIZEIT - DAS MAGAZIN in die Hand. Schnell wurden dann noch einmal die Namen ausgetauscht - er gab mir seine Visitenkarte und versprach mir, sich bei mir melden zu wollen. Gegebenenfalls benötigt er meine Leistungen als Agentur für Marketing und Werbung.
Wie schon gesagt - ein Zufall und  wer weiß, was daraus vielleicht wird. Und wenn nichts daraus wird, so habe ich einen weiteren ehrlichen Menschen in meinem Leben getroffen und freue mich darüber.
Es sind dann die Minuten oder Stunden, die man gerne "vertut" - ganz im Gegensatz zu der vielen Zeit, die man sich mit irgendwelchen Bekloppten, Besserwissern oder Menschen abgibt, die es nicht gut mit einem meinen. Leider erkennt man das oft erst sehr spät - und hat dann mit diesen Personen einfach Zeit verbracht, die diese Menschen gar nicht verdient haben. Menschen, die mich nicht verdient haben - aber: Genauso gilt das natürlich auch umgekehrt - ich bin bestimmt auch für viele Menschen nicht wichtig. Aber damit kann ich gut leben. Für mich ist das eine ganz einfache Lebensphilosophie - ich kannte die Leute 45 Jahre nicht, also muss ich sie auch die nächsten 45 Jahre nicht (mehr) kennen.
Diese Menschen findet man aber nicht nur in Deutschland - auch in Ägypten habe ich schon solche Menschen kennengelernt. Erschreckend ist nur - viele davon sind Deutsche, die nach Ägypten ausgewandert sind.
Aber das ist ein Thema für das nächste Mal. Jetzt muss ich mich erst einmal auf den Weg nach Itzehoe machen - da ruft der Kaffee und wer zuletzt kommt zahlt. Also - heute will ich mal nicht der Letzte sein.


Der Kaffee? Gut war er .. dazu ein bisschen Klönschnack über Gott und die Welt. Auch das muss einfach mal sein - erzählen und zuhören. Wenn man die richtige Person vor sich sitzen hat, dann passt es auch. Ätzend finde ich immer die Personen, denen man etwas erzählt und die dann nach einem JA anfangen über etwas ganz anderes zu reden. Das ist irgendwie so gar nicht entspannt - eher total verschenkte Zeit, weil der Gegenüber lieber sich selbst reden hört als dem anderen zuzuhören. Wer mich kennt, weiß, ich rede auch viel aber kann genauso gut zuhören. Und wenn mein Gegenüber einfach nur erzählen will - dann kann ich sogar die Tipps oder Empfehlungen verkneifen .. dann höre ich einfach nur zu - meistens kommt dann eh die Frage, was ich dazu sage und wie meine Meinung dazu ist.
Habe ich eigentlich schon erzählt, wie unentspannt ich es mittlerweile in Deutschland finde? Die Menschen sind nur noch hektisch, unruhig - kein Wunder, das so viele mit einem Burnout zusammenbrechen. Durch die langen Aufenthalte in Ägypten bin ich viel viel entspannter geworden - ich muss dort auch meine tägliche Arbeit machen, aber das Arbeiten ist irgendwie anders. Natürlich geht es einem manchmal echt auf den Keks, wenn man nach einer Sache mehrfach fragen muss, bevor sich mal etwas bewegt aber - die Ägypter sind, meistens, doch viel entspannter wenn sie arbeiten. Was sie heute nicht schaffen schaffen sie auch nicht morgen .. Aber egal.
Das kann manchmal anstrengend sein - dann kommt das Deutschsein doch wieder zum Vorschein - aber insgesamt gefällt mir die Lebensart und das Leben in Ägypten mittlerweile deutlich besser als in Deutschland. Dazu das gute Wetter, das milde Klima, täglich Sonne - ich kann es nicht oft genug sagen: Jeder sollte mindestens einmal in seinem Leben nach Ägypten kommen. Gemeinsam mit uns Land, Leute und die Kultur kennen lernen - Spaß haben .. einfach eine gute Zeit haben und dann selbst entscheiden ob man wiederkommt oder nicht.
Ich kann aber versichern - jeder, der irgendwelche Probleme mit den Knochen hat, Allergiker ist oder sich einfach nur ausgebrannt fühlt - jeder wird Veränderungen merken. Positive Veränderungen, teilweise sogar Veränderungen, die die Lebensqualität erhöhen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung - aber auch aus der Erfahrung mit den Gästen, die sich zusammen in Ägypten aufgehalten haben. Alle, durch die Bank weg, fühlten sich besser, entspannter - freier.
Frei .. ein Begriff, den mir mein bester Freund Alex immer mal wieder um die Ohren haut. Ob ich wirklich freier in Ägypten bin? In einem muslimischen Land mit einem Diktator an der Macht? Bedingt hat er recht - aber es ist doch eher die subjektive Empfindung .. und da fühle ich mich in Ägypten tatsächlich freier. Aber heute ist mir nicht danach politisch zu werden - das mache ich dann ein anderes Mal .. Ich glaube, die Russen kommen - es ist 17.53 Uhr und die Sirenen beginnen zu heulen.
Also - erstmal abspeichern und in den Luftschutzbunker - Bunker .. darf ich das Wort überhaupt sagen? Ach egal. Was soll´s ... ich würde mir heute auch immer noch ein Negerkuss-Brötchen kaufen und ein Zigeunerschnitzel essen .. der Hamburger heißt ja auch weiter Hamburger. In diesem Sinne ..


Alex. Ja, ein gutes Thema für heute .. haben wir doch gestern - mit rund 5 Monaten Verspätung - seinen 50. Geburtstag nachgefeiert. Gut 50 Gäste waren geladen (ich gebe es ja ehrlich zu - ich wusste gar nicht, das Alex mit so vielen Menschen gut bekannt ist ... :-)) und es war genau die Art von Geburtstag, die man sich - wenn man Alex kennt - bei ihm gut vorstellen kann. Und das meine ich durchaus positiv! Gefeiert wurde in Hamburg an der Alster im Anleger 1870. Ein wirklich nettes Ambiente - und dazu tatsächlich auch noch gutes Wetter - man mag es kaum glauben. Eine Band spielte Jazz Musik, zu essen gab es ein italienisches Buffet und ein Portrait-Zeichnerin malte von den Gästen - sofern sie wollten - ein schönes Bleistift-Portrait. Eine gute Zigarre mach dem leckeren Dessert - es passte alles! Geladen waren die Familie, Freunde und "Kameraden" - wer jetzt bei Kameraden etwas Negatives denkt - Alex war Langzeit-Soldat bei der der Bundeswehr und hatte logischerweise auch einige seiner alten "Kameraden" eingeladen.
Um besser zu verstehen, warum alles passte und zu Alex passte - hier ein paar Hintergrund-Informationen: Alex kenne ich mittlerweile so um die 30 Jahre - kennengelernt haben wir uns durch meine Exfrau. Sie lernte zu der Zeit als Rechtsanwaltsgehilfin und ihre Kollegin (auch in Ausbildung) war die Freundin von Alex. So traf man sich damals einfach mal so .. und daraus ist bei uns eine richtige große "Männer-"Freundschaft gewachsen - langsam aber stetig. Und obwohl wir so völlig unterschiedlich sind kommen wir hervorragend miteinander aus. Nach der Beziehung mit seiner damaligen Freundin war bei Alex dann erst einmal Schluss mit Frauen-Beziehungen. Und das hielt wirklich viele viele viele Jahre an - das ich schon mehrmals die Vermutung hatte (und ihm gegenüber auch äußerte), das er doch bestimmt zum anderen Ufer gewechselt sei. Natürlich immer nur im Spaß - und wir verstehen unsere gegenseitige Späße aber wenn es denn so gewesen wäre, dann wäre es halt so. Obwohl Alex ein halbes Jahr jünger ist als ich, ist er seit jeher der alte Sack. Warum? Alex ist ein ultra-konservativer Spiesser (was ihn aber nicht zu einem schlechteren Menschen macht) und ich bin ja eher genau das Gegenteil davon (was mich hoffentlich auch nicht zu einem schlechteren Menschen macht!). Hatte ich mir einen Hugo Boss Anzug gekauft, wurde ich von Alex als Marken-Junkie bezeichnet .. wofür er dann immer wieder den Spiesser von mir an den Kopf geknallt bekommen hat. Ich kenne sonst keinen Menschen, der nach England fährt und sich in London mal eben zwei bis drei Anzüge für viel Geld schneidern lässt. Aber - das muss man ihm lassen, er sieht meist eben sehr gepflegt aus - allerdings eben doch älter als ich .. Ja, ist so. :-) :-) :-)
Nun denn, mittlerweile ist Alex verheiratet, das zweite Kind ist in Arbeit (ich kann mich noch an den Satz erinnern: "Ich weiß doch wie man aufpasst!" - aber da war es schon zu spät), er arbeitet weiterhin in der Firma seines Onkels und seines Vaters und wird diese - mittlerweile mehr als hundert Jahre alte Firma - irgendwann auch mal übernehmen. Also - Geldsorgen muss sich Alex nicht machen. Ein Punkt, der uns auch unterscheidet - er hatte noch nie Geldsorgen und wird sie auch zukünftig nicht haben. Ich bin heute wenigstens an dem Punkt angelegt, das ich mir nicht mehr allzu große Sorgen machen muss. Aber das war ein hartes Stück Arbeit. Aber auch das ist etwas, worum ich Alex überhaupt nicht beneide - ich gönne es ihm.
Anderseits würde ich nie mit ihm tauschen wollen - sein Leben ist mir nicht "spannend" genug. Obwohl - seine Hochzeit in Indonesien war schon interessant und ein Trip dorthin ist auch nicht un-spannend - aber insgesamt finde ich persönlich mein Leben viel spektakulärer. Aber auch das ist etwas, was jeder Mensch für ich selbst entscheiden muss .. wie er sein Leben leben möchte.
Wen ich auf der Feier noch so getroffen habe - warum Alex eben so ist wie er ist und was mir daran gefällt - das werdet ihr im Laufe meines Blogs erfahren. Es wird aber - das kann ich versprechen - nicht weniger interessant.
Und wenn ich in den Zeiten springe, dann ist das so gewollt. Nun wird es aber Zeit - in 45 Minuten muss ich in Pinneberg sein - ein Treffen mit meiner Tochter Johanner und meiner Enkelin in der Wakeboard-Arena ist angesagt - das Wetter spielt ja auch heute noch mit.

Das Treffen in der Wakeboard-Arena - genauer gesagt: die Cablesport Arena - war mal wieder sehr nett. Allerdings sehr kurz - der Zwerg war müde und wollte ständig ins Wasser. Aber so komplett ohne Badezeugs geht das nun einmal nicht. Aber nun gut - trotzdem war es schön, Tochter und Enkelin zu treffen. Aber komme ich doch noch einmal zurück zu der Feier von Alex. Ihr erinnert Euch noch dunkel? Alex ist mein bester Freund, ein echter Spiesser und .. jetzt kommt etwas Neues: Er ist BMW Fahrer. Warum ich das anmerke? Eigentlich nur so. Wobei - eigentlich auch nicht ganz nur so. Ihr erinnert Euch vielleicht daran, das mir Alex früher immer den Marken-Junkie an Kopf geworfen hat? Boss Anzug und so?
Alex fährt seit nunmehr gefühlten 100 Jahren BMW .. so weit ich mich erinnern kann, gab es nur ganz am Anfang einen - gefühlt 200 Jahre alten Golf 1 in knall-orange - und keine Ahnung: Ab seinem 30. Geburtstag war er dann nur noch BMW Fahrer. Das ist ja weiter nicht schlimm - und macht ihn noch nicht wirklich zum Marken-Junkie. Das sein Sohn mit eineinhalb Jahren dann aber an Alex´ Geburtstag ein BMW Bobby Car geschenkt bekommt - das, und da könnt Ihr sagen, was Ihr wollt - das war garantiert abgesprochen und beabsichtigt. Wahrscheinlich gab´s auch im Briefumschlag noch ein Farb-Prospekt mit den neuesten BMW Modellen dazu - sozusagen als Gute-Nacht-Lektüre. Alex streitet das natürlich aber, aber ...
Ich wollte ja noch erzählen, wen ich auch auf der Party getroffen habe. Dazu muss ich ganz kurz vorab noch etwas schreiben - könnte vielleicht auch etwas länger werden.
Wir gehen jetzt mal zurück in das Jahr 1996 - ich war 28 Jahre alt und war aufstrebender Verkäufer in der rasant wachsenden EDV-Branche. Ich konnte schon immer gut verkaufen und Computer fand ich seit meinem 16. Lebensjahr toll. Damals gab es noch die geilen VC20 und Commodore 64 Zeiten - und auf der anderen Seiten waren die Atarianer. Ihr erinnert Euch mit Sicherheit.
Nun gut - ich habe irgendwann von der Firma Schmitt Computer Systeme zur Firma PCS am Ballindamm in Hamburg gewechselt. Der Grund dafür ist einfach erklärt - ich verdiente durch mein Fixum und die Provision, die ich durch meine Verkäufe erhielt, iin etwa doppelt so viel, wie der damals ca. doppelt so alte Techniker. Das passte dem nicht .. Das gefiel zwar dem Filialleiter auch nicht - aber er musste die Konsequenz ziehen und entschied sich für seinen Techniker. Das Ende der Geschichte - ich war weg und Schmitt Computer machte irgendwann dicht .. :-) :-)
Also wechselte ich ohne Probleme an den Ballindamm und dort gab es - bis zu dieser Zeit - einen Star-Verkäufer. Sein Name: Torsten. Nun hatte das Unternehmen - ja, wirklich - eine Art Hall of Fame an der Kasse aufgehängt .. mit dem monatlichen Star-Verkäufer. Außerdem waren dort - soweit ich erinnern kann - auch die Monate davor aufgehängt und dort hingen ausschließlich die Bilder von Torsten. Bis zu jenem Monat, an dem ich dort anfing. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was passierte, wer dann immer an der Wand hing und wer wen so richtig abgrundtief hasste?
Ich werde mit meinem nächsten Blog-Eintrag das Geheimnis lüften und das, was dann alles noch so kam - und das war viel und spannend auch!


Wie angekündigt hier des Rätsels Lösung - die Ihr Euch aber mit Sicherheit auch schon gedacht habt. Natürlich hing dort ab dem ersten Monat mein Bild - und damit wurde ich zum Most Hated Man - jedenfalls, was Torsten betraf. Ich muß allerdings gestehen - das habe ich nie wirklich gemerkt. Aber wer weiß - vielleicht war er auch verantwortlich dafür, das meine Bilder mit Edding bekritzelt oder einfach durchgerissen wurden? Wer weiß, wer weiß? .. Aber ich bin ja nicht nachtragend. Nun muss man auch sagen - hätten wir uns damals nicht dort kennengelernt, dann hätten wir wenige Jahre später auch nicht ein gemeinsames Unternehmen - die Firma proxicom - gegründet. Aber noch einmal kurz zurück zur Feier: Es war schön nach ca. zwölf Jahren einen alten Weggefährten zu treffen. Verheiratet ist er immer noch mit seiner Frau Doro - und außer, das er deutlich zugenommen hat und dafür am Kopf wesentlich kahler geworden ist, war es ein schönes Wiedersehen. Danke Alex!
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Thema proxicom in meinem Blog anspreche - es war schon eine sehr spannende und aufregende Zeit .. aber heute ist mir nicht danach.
Heute möchte ich mich lieber einmal wieder über eine deutsche Institution auskotzen - wer mich kennt, weiß sofort über welche ich spreche. Ja, genau, ich spreche jetzt meine Freunde vom Finanzamt an. Leute, Leute, was die mit einem machen ist ein eigenes Buch wert. Tolkiens Herr der Ringe wäre dagegen nur ein Reclam Heftchen! Ich weiß, das ich auch viele Fehler in meinem Leben gemacht habe - aber ich habe dafür gezahlt - viel gezahlt! Und ich denke, das muß auch irgendwann mal auch von einer solchen Institution positiv gesehen werden. Aber nichts, gar nichts - für eine 14 Tage zu spät abgegebene Umsatzsteuererklärung wurde mir gleich ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro zugeschickt. Aber nicht nur das - die 100 Euro lassen sich ja verkraften - aber lasst Euch bitte folgenden Spruch auf der Zunge zergehen: "Sie haben bereits wiederholt Anmeldungen verspätet übermittelt. Dies wurde mit der Festsetzung des Verspätungszuschlags berücksichtigt."
Sorry, das ist total behindert - ich habe vor ca. einem Jahr eine Anmeldung verspätet übermittelt und nun das zweite Mal. Mir dafür 100 Euro zu berechnen - das ist Willkür. Warum? Weil ich weiß, das eine andere Person ihre Erklärung noch später  abgegeben hat und nur 10 Euro bezahlen muss. Das ist Abzocke hoch 10! Mal sehen, was meine Buchhalterin daraus macht - ich lasse mir das aber nicht mehr gefallen. Und ich glaube, wenn mehr Menschen Mut hätten mal in der Öffentlichkeit ihre Erfahrungen mit dem Finanzamt aufzuschreiben, dann würde man sehen, das das Methode hat. Aber leider ist für viele das Thema ja noch ein Tabu-Thema, das gerne verschwiegen wird. Wenn man aber mal direkt nachfragt haben viele Unternehmen selbst schon Probleme mit dem Finanzamt gehabt. Und wenn mein Text jetzt Anlass ist, mir weiter Steine in den Weg zu legen, dann sollen die das machen. Ich habe finaziell nichts zu verbergen und hatte es auch nie. Ich bin in meinem Leben schon mehrere Male geprüft worden und alles war korrekt - und so wird es zukünftig so bleiben.
Ich denke, das Thema wird sich bestimmt im Laufe meiner Blog-Einträge nochmal wiederholen - da gibt es noch so viele Geschichten zu erzählen aber für heute soll damit erstmal wieder Schluß sein.
Ich glaube, ich werde gleich noch ein bisschen Powerwalken und danach auf die Couch - vielleicht schaue ich mir aber auch gleich erst noch einmal an, wer was zu meinem Kommentar bei facebook zu Markus Lanz und seiner gestrigen Sendung schreibt. Vom Lanz habe ich ja noch nie viel gehalten, aber gestern war schon irgendwie die Krönung - da klug-scheisserte eine 18-jährige Göre darüber wie das Leben zu funktionieren hätte und ging verbal den TUI Chef an. Man muss seine Kreuzfahrtschiffe nicht gutheißen - aber der Ton macht die Musik. Und man sollte mit Fakten kommen und nicht mit irgendwelchem Blödsinn, der der Future for Fridays Bewegung eingetrichtert wird.
In diesem Sinne - gehabt Euch wohl!

Willkommen im Club! Also - nicht ihr, also nicht unbedingt ihr, sondern ich. "Watt für ein Club?", werdet ihr Euch vielleicht fragen. Tja, so genau weiß ich das eigentlich auch noch nicht. Mir war aber irgendwie danach .. gibt es einen Club der alten Säcke? Einen Club für Männer mit Bluthochdruck? Oder einen Club für alte Säcke, die eigentlich noch recht fit für ihr Alter sind aber trotzdem Bluthochdruck haben? Ok, das ist dann MEIN Club. :-)
Was ist passiert? Eigentlich nichts Dramatisches - eigentlich. Eigentlich hatte ich nur mal wieder extrem starke RNS-Schmerzen (Rücken-Nacken-Schulter) und dachte, bevor es wieder nach Ägypten geht, statte ich dem Arzt doch noch einmal einen Besuch ab. Das war so der Gedanke. Aber - erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Man muss dazu sagen, das ich, wie viele Männer, nicht gerne zum Arzt gehe - man bildet sich plötzlich Krankheiten ein, von denen man vorher im ganzen Leben noch nie gehört hat. Aber ich war frohen Mutes, ging also zum Arzt und erzählte ihm von meinen RNS-Schmerzen. Als erstes war dann Blutdruck-Messen angesagt und das Ergebnis war dann schon grenzwertig - 220 zu 110. Kurz nochmal ein EKG (alles gut) und dann der Schmerztest - aber den habe ich wohl irgendwie total verk***t. Als ich dem Arzt dann noch verklickern durfte, das mein Vater mehrere Herzinfarkte hatte und daran auch schon mit 68 Jahren gestorben sei (Rest in Peace alter Herr) und auch meine liebe Mutter (ich hoffe, es geht dir da oben gut!) Schlaganfälle und auch Infarkte hatte - in diesem Augenblick hatte ich tatsächlich nicht mehr viel zu lachen. Eine Einweisung ins Krankenhaus mit einer gründlichen Untersuchung - ein Aorta-Anriss könnte es sein - so machte mir der Arzt Mut. Die Untersuchungen sind aber alle gut verlaufen - was mich natürlich sehr gefreut und auch - ehrlicherweise - beruhigt hat. Alle gemessenen Werte sind in einem sehr guten Bereich! Das ist doch eine großartige Diagnose. Da kann ich mit dem Satz der Assistenzärztin, "für ihr Alter sind sie ja wirklich noch richtig fit" sehr gut leben.
Dann kann es ja in Kürze wieder losgehen - wir freuen uns sehr auf Ägypten!
Apropos Ägypten - auch hier gibt es eine Geschichte nach dem Motto "erstens kommt es anders und zweitens ihr wisst schon" zu erzählen. War der Plan ursprünglich, das wir das House-Keeping für eine Freundin übernehmen, weil sich diese zur Zeit mit ihrer Familie in Deutschland aufhält und der ursprüngliche House-Sitter nach drei Tagen das Handtuch geworfen hat, hat sich das - kurz vor unserem Abflug, alles ein wenig zerschlagen. Auf dem Nachbar-Grundstück wurde das mal das komplette Haus abgerissen und - so habe ich es verstanden - eine der angrenzenden Gartenmauern vom Haus unserer Freundin gehört wohl auch zum Abrisshaus - da wird sowas gleich mit abgerissen. Man hätte natürlich auch einfach mit dem Besitzer des Nachbarhauses (also unserer Freundin) sprechen können, die die Mauer gerne "übernommen" hätte. Wie es dort jetzt aussieht, wie viel Dreck im Pool liegt und was sonst noch alles dabei kaputtgegangen ist, das weiß eigentlich im Moment so keiner. Klar werde ich den Schaden begutachten und Bericht erstatten - aber das war erst einmal ein Schlag in die Magenkuhle zumal wir frühestens Ende September offiziell wieder in das EAGLES RESORT gekonnt hätten. EAGLES RESORT - ein Thema für den nächsten Blog. Auf jeden Fall war ich kurz davor die Flüge gegen teure Gebühren umzubuchen - habe aber gleichzeitig mein kleines Netzwerk in Ägypten aktiviert und bin so durch eine Freundin an ein Objekt gekommen, was unseren Vorstellungen entspricht. Wir müssen ja durch den Rollstuhl immer ein "wenig" Rücksicht nehmen und natürlich auch schauen, das es alles passt. Auf die Aussage, das passt schon, können wir uns also nicht unbedingt verlassen - umso besser war es natürlich dann, das unsere Freundin Tippgeberin war und wir zufälligerweise das Objekt auch schon kannten. Somit "kaufen" wir jetzt nicht ganz die Katze im Sack, sondern haben ein bisschen Vorstellung, was da auf uns zukommen wird.
Und natürlich freue ich mich, das meine älteste Tochter mit meiner Enkeltochter auch für ein paar Wochen nach Ägypten kommt. Nur der große Pool macht mir ein bisschen Sorgen - der erste Einkauf wird eine Kinder-Schwimmweste sein.
Bis zu unserem Abflug sind es noch 4 Tage, in sechs Tagen kommt dann meine Tochter mit ihrer Tochter. Vier Tage, in denen wir noch einiges bewerkstelligen müssen (die nächsten Ausgabe unseres Magazins soll Ende September erscheinen und wir stecken noch mitten in der Anzeigen-Akquise) - aber beschweren will ich mich nicht. Es gibt - hatte ich das schon mal erwähnt? - schlechtere Arbeitsplätze als im sonnigen Ägypten.


Habe ich nicht Besserung gelobt? Wenn ich euch jetzt aber erzähle, das bereits seit 10 Tagen unsere Online Ausgabe von FREIZEIT - DAS MAGAZIN online ist und meine Tochter mit meiner Enkeltochter bereits in vier Tagen wieder zurück nach Hamburg nach Hause fährt, dann wisst ihr, dass ich mal wieder über einen längeren Zeitraum nicht geschrieben habe. Aber die vergangenen Wochen waren recht anstrengend, nervenaufreibend, interessant aber auch schön.
Allerdings waren sie auch nicht ganz so, wie ich es mir erhofft hatte. War es doch die Idee, dass meine Tochter zum einen mal ihre ganzen Sorgen und Probleme in Hamburg hinter sich lässt und zum anderen das sie ein bisschen das Land und Leute kennenlernt, in dem wir uns ab Mai 2020 überwiegend aufhalten wollen. In diesem Zusammenhang habe ich gehofft, dass Ihr Handy zur Nebensache wird. Leider musste ich aber feststellen, dass ihr Handy absolute Priorität hatte. Dementsprechend konnte sie sich auch nicht wirklich auf die interessanten und schönen Dinge hier konzentrieren. Und das hat natürlich auch die ganze Sache etwas verkompliziert weil dadurch eben viele Dinge nicht so gelaufen sind, wie man ursprünglich auch besprochen hat. Trotzdem war die Zeit eine interessante Erfahrung und natürlich habe ich mich besonders darüber gefreut, das meine Enkeltochter mit hier war. We mit mir auf facebook bereundet ist, wird dieses an meinen geposteten Fotos sehen.  Ich bin aber auch gespannt wie meine Tochter die Zeit in Ägypten sieht, wenn sie wieder zurück in Hamburg ist.
Wie bereits oben erwähnt ist mittlerweile unsere aktuelle Ausgabe von FREIZEIT - DAS MAGAZIN online und auch die Printausgabe ist bereits zum größten Teil verteilt. Zu dieser Ausgabe möchte ich auch gerne noch ein bisschen schreiben. Die mittlerweile 37. Ausgabe bedeutet auch, dass wir bereits in das siebte Jahr starten. Ob es nun ein verflixtes siebtes Jahr wird oder nicht, das werden die nächsten zwölf Monate zeigen. Ich persönlich bin aber guter Dinge, denke ich doch, dass wir in den vergangenen Jahren etwas sehr Interessantes geschaffen haben. Haben wir am Anfang noch auf ganz normalen Zeitungspapier gedruckt und haben uns mit der 19. Ausgabe an ein A4 Hochglanz-Magazin gewagt, gibt es uns nun seit der 33. Ausgabe als Handtaschen-freundliches B5 Magazin. Und mit der Jubiläumsausgabe haben wir noch einiges mehr verändert. Zum einen hat die Tielseite ein neues Gesicht bekommen und zum anderen haben wir auch die Innenseiten modernisiert.
Zusätzlich sind neue Rubriken hinzugekommen, die wir nun von Ausgabe zu Ausgabe mit neuem Leben füllen werden. Neben den vielen Veranstaltungstipps haben die Gewinnspiele bei uns äußerste Priorität und auch in dieser Ausgabe haben wir Tickets, CDs, Restaurant-Gutscheine und vieles mehr im Gesamtwert von mehr als 7000 Euro im Gepäck. Auf unserer Webseite findet man zusätzliche Veranstaltungstermine wie z.B. aktuelle Flohmarkttermine oder Termine von interessanten Sportevents. Außerdem erhält man in unserer Online Ausgabe mit nur einem Klick zusätzliche Informationen. So kann man sich z.B. die Musik einer Band anhören, deren Konzert wir in unserer Ausgabe ankündigen. Aber auch dieser Bereich wird zukünftig erweitert. Wie heißt es doch so schön, gut Ding will Weile haben.
Nun habe ich doch mehr über das Magazin erzählt als ich eigentlich wollte, aber wie eingangs geschrieben, schreibe ich das was mir im jeweiligen Augenblick gerade wichtig ist. Und in diesem Augenblick hat für mich das Magazin eine hohe Wichtigkeit und ich freue mich schon sehr die Printausgabe irgendwann Mitte Oktober selbst in die Hand nehmen zu dürfen. Da ich mich ja zur Zeit noch in Ägypten aufhalte ist es nämlich nicht ganz so einfach ein Exemplar in die Hand zu bekommen. Aber von meinem freien Mitarbeiter Robert weiß ich, dass die Ausgabe bei den Kunden bisher sehr gut angekommen ist und ihm selbst gefällt die Ausgabe auch sehr gut. Ich bin gespannt, es ist immer noch etwas anderes wenn man eine Ausgabe online blättert oder eine Printausgabe in der Hand hält.
Das soll es das an dieser Stelle erst einmal gewesen sein, in vier Tagen ist meine Tochter zusammen mit meiner Enkelin auf dem Weg nach Hause nach Hamburg, sodass ich denke, dass ich dann relativ schnell wieder einen neuen Blog schreiben werde.


Da bin ich schon wieder - diesmal hat es wirklich nur wenige Tage bis zum meinem heutigen Blog gedauert .. Meine Tochter und meine Enkeltochter sind seit wenigen Tagen wieder in Hamburg - und wie ich höre haben sie seitdem jeden Tag Schmuddelwetter. Typisch Hamburg also! Ok, der Herbst ist hereingebrochen, aber jeden Tag nur grau in grau und Regen, Regen, Regen. Eigentlich freue ich mich ja schon, wenn ich Ende November wieder nach Deutschland fliege. Aber wenn ich dann an das Wetter denke - da bekomme ich jetzt schon das kalte Grausen. Aber kein Wunder, wir haben hier in Ägypten noch Temperaturen um die 30 Grad, dazu strahlend blauen Himmel und ganz viel Sonne. Das kann zwar manchmal anstrengend sein und macht auch müde - aber anderseits lieber dann so als das "Schietwetter" in Deutschland. Aber warum jetzt schon den Kopf darüber zerbrechen, es sind ja noch ein paar Wochen bis dahin. Und - es lässt sich ja auch nicht ändern. Wie sagte Jürgen Trovato bei Promi Big Brother mindestens 5 mal am Tag: "It is so wie it is." Und da muss ich dem armen Kerl, der vermutlich der Erfinder aller Verschwörungstheorien ist, tatsächlich recht geben. Ups - habe ich mich da gerade als Promi Big Brother Gucker geoutet? Jaja, mein Gott .. ein bisschen sündigen muss jeder mal - und ich rauche und trinke nicht und auch sonst bin ich ein guter Kerl (auch wenn es Leute gibt, die das Gegenteil behaupten), also JA, ich stehe dazu - ich gucke seit Anfang an Big Brother und Promi Big Prother. Außerdem finde ich THE VOICE OF GERMANY gut und schaue auch das DSCHUNGELCAMP. Sofern ich das hier in Ägypten gucken kann, denn das ist mit den Fernsehsendern ja so ein Problem hier und über das Internet ist manchmal recht nervig. Ganz zu schweigen vom Datenvolumen, das man dann verbraucht. Wobei mir das eigentlich egal ist - nur mal so zum Vergleich: Ich zahle hier in Ägypten zur Zeit für rund 80 GByte Datenvolumen 35 Euro - in Deutschland habe ich eine Prepaid-Karte mit 5 GB und zahle rund 20 Euro. Also was soll der Geiz. Erschreckend ist dann aber auch noch - meistens geht das Internet hier besser als an vielen Orten bei uns in Deutschland - obwohl wir doch eigentlich technisch viel weiter sein sollten als ein Land wie Ägypten?
Aber ich möchte noch mal auf ein anderes Thema heute zu sprechen kommen: Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht Angst hätte mich in einem Land wie Ägypten aufzuhalten. Wegen Sicherheit und so ... Dazu gibt es von mir eine ganz klar Antwort - nämlich ein ganz großes NEIN! Ich möchte jetzt nicht mit dem Zeigefinger auf Deutschland oder Europa zeigen - aber wir haben doch alle in den letzten Tagen, Wochen, Monaten sehen müssen, was in Deutschland passiert. Täglich hört man von Übergriffen aus allen Richtungen - egal ob jetzt von rechts, links, von Flüchtlingen oder sonst wem. Man sieht - Deutschland (und auch der Rest von Europa) hat das alles nicht mehr im Griff. Und das im Grunde schon seit Jahren nicht mehr. Schon vor Jahren hätte man viel härter mit Straftätern (egal, woher sie kommen) umgehen müssen. Exempel statuieren, Höchststrafen aussprechen, Menschen gegebenenfalls auch wieder in ihre Herkunftsländer zurückschicken - egal, aber jedem damit klar machen - so geht es nicht in unserem Land! Das ist verpasst worden und so hat sich in und aus allen Richtungen eine Eigendynamik entwickelt, die erschreckend und wohl nicht mehr aufzuhalten ist.
Ich weiß nicht, was für Strafen man hier in Ägypten verhängt, aber ich habe Informationen, das man hier schon für die kleinsten Vergehen mal 30 Tage in den Knast geht. Und das soll kein Erholungsurlaub sein - eine Zelle für 50 Menschen und nur einem Klo - wo jeder jedem beim, ihr wisst schon, zuschauen kann. Ich weiß, jetzt bekomme ich den Zeigefinger vorgehalten - natürlich ist das nicht menschlich. Und ich möchte nie die Situation kommen, mich auch nur einen Tag in einem ägyptischen Knast aufhalten zu müssen Aber ich denke, Deutschland ist da eben das krasse Gegenteil - viel zu viele Gesetze, viel zu viel Bürokratie, Regeln, die eingehalten werden müssen und die kennen die meisten Straftäter .. so geht es doch ohne Ende weiter. Ich denke, wenn es so in Deutschland weitergeht - dann müssen wir uns ganz "warm" anziehen. Und die Politiker merken es nicht nicht - es ist nicht mehr 5 VOR 12 sondern schon 5 NACH 12.
Abschließend dazu - man kann immer zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Das  kann in der eigenen Wohnung zu Hause in Deutschland sein, das kann sein, wenn man im Flieger von A nach B fliegt oder auf der Autobahn im Stau steht. Egal, an welchem Ort dieser Erde wir uns aufhalten - überall kann etwas passieren. Natürlich auch hier in Ägypten. Trotzdem bin ich hier immer wieder mit einem guten Gefühl und fühle mich sicher.

Moin! Es wird mal wieder Zeit für einen Blog. Finde ich .. Und dazu habe ich dann auch gleich eine passende Geschichte für Euch. Vor einigen Tagen musste ich meinen Leihwagen wieder abgeben - die Besitzerin ist nach drei Monaten wieder aus Deutschland zurückgekommen und benötigt ihren Wagen natürlich selbst. Und natürlich wollten wir den Wagen in einem sauberen Zustand übergeben. Also haben wir selbst Hand angelegt und den Wagen gewaschen. Soweit so gut - mit dem Aussaugen hat es dann aber nicht geklappt - hatten wir doch mal eben einen Stromausfall von fast neun (!!!) Stunden. Kann passieren - shit happens! Karima und Alp waren aber auch so sehr zufrieden mit unserer Autowäsche - somit war ja alles gut. Zudem war ich pünktlich am Flughafen von Hurghada und konnte die Heimkehrer ohne Warterei nach Hause bringen. Die neuen Stunden Stromausfall hatten allerdings ein bisschen (sehr) auf das Gemüt von Anja geschlagen. Neun Stunden ohne Kaffee - das ist schon eine verdammt harte Zeit. Aber zum Glück war ich selbst ja unterwegs - und das ich zwischenzeitlich einen leckeren Latte Macciato getrunken habe, das habe ich - ich bin ja nicht doof - erst erzählt, nachdem sie dann endlich ihren ersten Kaffee getrunken hat.
Da uns das Auto ja nun nicht mehr zur Verfügung stand, hatte ich mich drei Tage vorher entschlossen auszuprobieren ob ich einen Wagen über eine Plattform, ähnlich wie ebay, von Privat bekomme. Ich hatte auch Rückmeldungen bekommen und zum Schluß haben wir uns für einen SEAT ALTEA aus dem Jahre 2008 entschieden. Der Mietpreis erschien uns akzeptabel - also einfach mal ausprobieren. Die Verhandlungen mit dem Vermieter waren dann etwas kompliziert - aber Dank der Hilfe von Ayman Nabil, dem Eigentümer der ELITE SUITES in Hurghada - konnte alles geklärt werden. Das Auto wurde also übergeben. Bei der Übergabe fragte ich den Vermieter ob er Öl und Wasser geprüft habe und wie viel Sprit im Tank ist. Die Tankanzeige zeigte einen halbvollen Tank an, den er mit auch bestätigte.
Am Abend hatten wir uns dann mit einigen Leuten verabredet, mit denen wir befreundet sind. Zu sechst und mit zwei Autos sollte es nach Sahl Hasheesh gehen - ich hatte ein schönes Restaurant ausgesucht und extra darauf geachtet, das es geöffnet und öffentlich ist. Das Ambiente gefiel mir gut und auch das Angebot an Speisen hörte sich so an, das alle etwas finden. Am Standort angekommen fanden wir kein Restaurant - und nach einigem fragen erhielten wir dann die Antwort, das es das Restaurant wohl gäbe - das man dieses aber nur als Hotelgast besuchen darf, weil sich dieses auf dem Gelände eines Hotels befände. Na toll ... 40 Kilometer gefahren und dann das. Ein bisschen verärgert war ich schon - zumal wir ja nun auch schon eine Stunde unterwegs waren und alle ziemlichen Hunger hatten. Wir wollten dann noch kurz einen Zwischenstopp direkt in Down Town von Sahl Hasheesh einlegen. Auf dem Weg dorthin (ca. 10 Kilometer) ging plötzlich der Motor unseres Leihwagens aus - plötzlich und ohne irgendeine Vorwarnung. Karma? Wegen des Latte Macciatos? Das ich nun richtig angep***t war könnt Ihr Euch sicher vorstellen. Eigentlich wollten wir doch nur einen netten gemeinsamen Abend verbringen, dazu etwas essen und vielleicht noch eine Shisha rauchen. Nun sassen wir mitten im Nirgendwo auf halber Strecke zwischen Makadi und Sahl Hasheesh - und keiner wusste so genau, warum die "Karre" jetzt einfach stehengeblieben ist. Öl, Wasser alles gut - und die Tankanzeige zeigte einen halbvollen Tank an, also soweit alles ok. Moment - wieso zeigte die Tankanzeige immer noch einen halben Tank an??? Nachtigall ich hör dir trapsen. Aber wie jetzt an Sprit kommen?
Die nächste Tankstelle war in Makadi und Nader machte sich mit seinem Wagen auf - ein bisschen Sprit holen, damit wir dann wenigstens zur nächsten Tankstelle zu kommen. Problem ist - die Herausgabe von Benzin in Kanistern ist seit 2011 verboten und da kann man nur hoffen, das der Tankwart ein Auge zudrückt. Das hat dann geklappt - und tatsächlich sprang der Wagen dann wieder an.
Da der Hunger jetzt wirklich bei allen sehr groß war, entschieden wir uns, zur Senzo Mall zu fahren - dort kennen wir die Restaurants und dort gibt es auch eine Tankstelle. Da man mit drei Litern Sprit nicht wirklich weit kommt sind wir dann gleich zur Tankstelle gefahren. Alle waren zufrieden - wir hatten getankt und wollten jetzt nur noch etwas essen fahren. Aber, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Der Tankwart klärte mich auf, das der hintere Reifen auf der Beifahrerseite platt sei. F***!!! Aber zum Glück gab´s auf der Tankstelle einen Reparaturservice für Reifen - und eine halbe Stunde später war auch dieses Problem gelöst ... und mit 100 Pfund (umgerechnet 6 Euro) konnte ich gut leben. Dachte ich ... Es wurde dann noch ein gemütliches Beisammensein, das Essen war sehr lecker und als wir um halb eins dann endlich das Restaurant verlassen haben freuten sich die Kellner - endlich konnten auch sie Feierabend machen. Insgesamt war es dann doch noch ein schöner Abend, niemand war böse - vielmehr war es eine Erfahrung, die man sonst wahrscheinlich nie so gemacht hätte. Und letztendlich ist es ja alles gut ausgegangen. Niemand ist verhungert oder verdurstet - und alle sind gut nach Hause gekommen.
Das das aber noch nicht das Ende sein kann ist irgendwie klar, oder?
Nachdem wir Kai beim EAGLES RESORT abgesetzt haben, sind wir dann zu uns gefahren. Und natürlich schaute ich mir dann nochmal den reparierten Reifen an. Und - Ihr vermutet es bestimmt - der Reifen war schon wieder halbplatt. Ihr könnt Euch bestimmt meine Begeisterung vorstellen. Aber ich hatte keine Lust mehr - ich wollte nur noch ins Bett. Und morgen (in dem Fall war es dann ja schon heute) ist ein neuer Tag - undwie sagt man so schön - neuer Tag, neues Glück.
Wie es dann weiterging, erzähle ich Euch in Kürze. Gute Nacht!

Wenn ich mir meinen letzten Blog anschaue erschrecke ich .. sooooo lange ist der schon wieder her? Die Zeit rennt. Morgen ist unsere Zeit hier in Ägypten schon wieder um - dann sind 10 Wochen herum. Aber es war wie immer eine sehr schöne Zeit, eine aufschlußreiche Zeit - und eine Zeit mit Zeiten, die man auch lieber anders verbracht hätte. Damit komme ich noch einmal auf die Geschichte mit dem Mietwagen von privat zurück. Eigentlich ist der Typ es nicht wert, das ich noch viel über ihn schreibe. Zum Schluß wollte er mich verkackeiern und mir erklären, das ich seinen Wagen kaputt gemacht hätte. So ein *****. Ob ich meine Kaution in Höhe von einhundert Euro wiederbekomme, das weiß ich noch nicht. Und das ich seine ID-Karte habe bringt im Grunde auch nichts - eigentlich geht es nur noch über eine Anzeige bei der Polizei - seine Daten habe ich ja. Also - merkt Euch - mietet Euch lieber einen Wagen von einer Verleihfirma. Trotzdem muss man auch dort die Verträge sehr genau lesen! Auf jeden Fall hat sich Bola der Sache angenommen - er hat dem Vermieter erst einmal richtig Dampf gemacht und ihm eine klare Ansage gemacht: Es geht nicht mehr um die einhundert Euro, die ich von ihm noch zu bekommen habe. Es geht jetzt vielmehr um eine Angelegenheit zwischen Bola und dem Autovermieter - Bola nimmt das ziemlich persönlich und ist verärgert darüber, das der Typ mich so hinters Licht führen wollte. Aber wahrscheinlich funktioniert die Masche bei vielen - aber lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen. Schon gar nicht, wenn Ihr, so wie ich, für nichts unterschrieben habt.
So, damit will ich dieses Thema abhaken - die Zeit - MEINE Lebenszeit - hat er nicht verdient.
Ursprünglich war ja unser Gedanke im Mai hier in die angemietete Villa zu ziehen - der Vermieter hatte auch die Verträge vorbereitet und wir haben eine Zusatzvereinbarung erstellt, in der alle Modifikationen am Objekt näher beschrieben waren. Wir waren auch bereit eine bestimmte Summe selbst mit in das Objekt zu investieren, damit das Ganze auch wirklich unseren Vorstellungen entspricht. Leider, oder vielleicht auch zum Glück, hat sich der Vermieter als - sagen wir mal: leicht raffgierig präsentiert. Reiche einem Ägypter nie den kleinen Finger - er nimmt nicht nur die Hand sondern gleich den ganzen Arm. Eine weitere Erfahrung, die wir machen mussten - aber eine wichtige Erfahrung. So kann man sich besser auf das Land und Leute einstellen - und klar, nicht alle Ägypter sind gleich. Aber es ist erschreckend, das Ägypter selbst so über Ägypter denken und sprechen .. und vor ihnen warnen. Für mich ist das das somit ein positiver Lernprozess - ich habe damit zwar ein bisschen Zeit verloren aber immerhin kein Geld. Ach so - und an dieser Stelle gleich noch zwei wichtige Informationen: Die Kaution, die ihr hinterlegt, bekommt Ihr im Normalfall nicht zurück. Warum? Weil das einfach Gang und Gebe ist. Und versucht da mal zu klagen. Außerdem ist es für viele Vermieter selbstverständlich, das Anschaffungen, die man macht, in den Eigentum des Vermieter übergehen. Für uns als Deutsche natürlich unvorstellbar - für Ägypter aber eine Selbstverständlichkeit. Und wie wird das gerechtfertigt? Ganz einfach - Ihr stellt Eure Möbel in sein Eigentum - und dementsprechend werden damit dann die Möbel auch zu seinem Eigentum. Logisch? Nö, nicht wirklich. Aber gut - wir wissen Bescheid und sind jetzt nicht unbedingt auf dieses eine Objekt angewiesen. Wir werden im kommenden Jahr erst einmal eine Wohnung bei Ayman Nabil beziehen und dann von dort aus nach einem gescheiten Objekt für uns gucken. Bei Ayman ist es tatsächlich so, das wir dort von einem Monat zum nächsten wieder ausziehen könnten und somit die Möglichkeit haben ein passendes Objektiv kurzfristig zu übernehmen.
Alles, was ich bis jetzt geschrieben habe hört sich vermutlich für den Leser erst einmal negativ an - aber so darf man das wirklich nicht sehen. Wir konnten sehr viele Erfahrungen sammeln und sie haben uns - zum Glück - kein Geld gekostet. Und die Zeit war es wert, damit man weiß, wie man zukünftig reagiert bzw. verhandeln muss. Es hat also auch alles sein Gutes gehabt.
Aber gehen wir nochmal ein bisschen zurück - der Kai aus Hamburg hat seinen Urlaub hier in Hurghada sehr genossen und hat - obwohl wir selbst nicht im EAGLES RESORT waren - sehr viel mit uns gemacht und er hat so viele Dinge gesehen, viel mehr Dinge als in den acht Jahren davor, die er hier war. Besonders hat ihn Dahar angetan, das ägyptische Leben und Treiben fand er toll, verliebt hat er sich in den frisch gemachten Lemon Juice und auch die mit Hühnchenfleisch, Salat und Saucen gefüllte Crepes (ja, dafür gibt es auch einen Namen) haben es ihm angetan. Wer sich die Bilder auf facebook anschaut - Kai ist immer nur am Essen. ;-) ... Aber wir haben gemeinsam auch viele Lokalitäten erkundet und die eine oder andere ägyptische Speise kennengelernt. Zudem hat er durch unsere Geschichten ein bisschen das Leben mitbekommen - und mit Sicherheit hat er interessante Eindrücke mit nach Deutschland zurückgenommen. Wie wir immer sagen und schreiben - Gruppenerlebnis OHNE Gruppenzwang.
Ich bin hier noch nicht am Ende meiner Erzählungen aus den letzten 10 Wochen Ägypten - aber wie oben geschrieben, geht morgen unser Flieger und ich habe noch ein paar Sachen zu erledigen. Das heißt, morgen geht es zurück ins kalte Deutschland und dann habe ich noch eine Woche Zeit für das Layout der neuen Ausgabe FREIZEIT 38. Das wird dann unsere Weihnachtsausgabe - mit einem antizyklischen Titelbild. Machen wir doch gleich erstmal Werbung für Norddeutschlands größte Faschingsparty - die FUBAMA in Wilster. Ihr könnt Euch also schon mal geistig und seelisch darauf einstellen, das ich mich frühestens wieder in acht Tagen mit einem neuen Blog melde. 

 

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